Barcode-Grundlagen
Auszüge von Barcode-Grundlagen, ©2001
Worth Data
Die komplette Ausgabe is gebührenfrei erhältlich von
Worth Data
Inhalt
Einführung
Dieser Leitfaden soll Ihnen ein
besseres Verständnis
von Barcodes vermitteln, damit Sie Ihre Barcode-Anwendungen
besser planen können. Die Verbreitung von Barcodetechnik
hat in den letzten 15 Jahren dramatisch zugenommen.
Mit der Einführung von UPC/EAN als Standard für das
Einzelhandelsgewerbe gegen Ende der 70er Jahre sind
Barcodes zu einem alltäglichen Phänomen geworden.
Barcodes sind
ein schnelles, einfaches und akkurates Verfahren zur
Datenerfassung. Die korrekte Verwendung von Barcodes
kann den Arbeitsaufwand von Mitarbeitern verringern
und die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens steigern.
Die Anwendungssoftware,
die die Barcodedaten akzeptiert, ist zu 95% für den
Erfolg bzw. das Versagen einer Anwendung verantwortlich.
Barcodes sind wie das Salz in der Suppe. Sie können
die Suppe zwar notfalls auch ohne Salz löffeln, doch
Sie können das Salz nicht ohne die Suppe genießen. Bedenken
Sie, daß Barcodes nur eine von vielen Arten der Dateneingabe
sind. Ausschlaggebend ist jedoch, was Sie anschließend
mit den Daten anfangen.
Seit der Einführung
des IBM PC in den frühen 80er Jahren verlief die Ausbreitung
von Barcodeanwendungen parallel zur Explosion des Personal
Computers. Worth Data leistete damals wie auch heute
Pionierarbeit bei der Bereitstellungen von Barcode-Hardware
und Drucksoftware für PC- (und Macintosh-) Benutzer.
Der Großteil dieses Handbuchs ist dem Einsatz der Barcodetechnik
im Mikrocomputermarkt gewidmet.
Wir hoffen,
daß Ihnen dieser Leitfaden hilft, ein besseres Verständnis
von Barcodes und der damit verbundenen Technik zu gewinnen.
Wir wünschen Ihnen für Ihre Ziele Erfolg und hoffen,
daß wir die richtige Hardware und Software in unserem
Angebot haben, um Ihren Anforderungen gerecht zu werden.
Was enthält
ein Barcode?
Barcodes haftet eine gewisse
Mystik an, die manche Leute abschreckt. Diesem Unwissen
wollen wir als erstes Abhilfe schaffen. Zunächst einmal enthält ein Barcode für gewöhnlich
keine beschreibenden Daten (ebenso wie Ihre Sozial-
versicherungsnummer oder Ihr Autokennzeichen keine Angaben
zu Ihrem Namen oder Ihrer Anschrift enthält). Die Daten
in einem Barcode sind lediglich eine Referenznummer,
anhand derer der Computer einen entsprechenden Datensatz
auf einem elektronischen Datenträger nachschaut, der
beschreibende oder andere einschlägige Informationen
enthält.
Die Barcodes,
die Sie beispielsweise auf Lebensmitteln in Supermärkten
finden, enthalten nicht den Preis oder eine Beschreibung
der Ware sondern eine (12stellige) "Produktnummer".
Wird dieser Barcode von einem Barcode-Leser gelesen
und an einen Computer übertragen, so ermittelt jener
den mit dieser Produktnummer verknüpften Datensatz in
einer Datei. Diese Datei enthält den Preis, Verkäufernamen,
die Lager- bestände, eine Beschreibung und weitere Angaben.
Beim Lesen des Barcodes führt der Computer einen "Preisabruf"
durch und erstellt anschließend eine Aufstellung der
Artikel und addiert den Preis zur Summe der bereits
erworbenen Waren. (Außerdem subtrahiert er die Menge
von den Lagerbeständen.)
Ein weiteres
Beispiel von Barcodedaten wäre in einer Anwendung zur
Qualitätsbericht- erstattung. Dabei kann der Barcode
nur eine Ziffer enthalten, die für "Test nicht
bestanden" steht. Der Computer setzt diese einzelne
Ziffer mit dem Testergebnis in Beziehung.
Barcodes enthalten
also typischerweise nur Kenndaten, anhand derer der
Computer die mit den Kenndaten verknüpften, relevanten
Datenangaben abruft.
Struktur von Barcodes

Ein Barcode
ist eine Reihe von vertikalen Strichen unterschiedlicher
Breite (als Balken bezeichnet) und Zwischenräumen. Die
Balken und Zwischenräume zusammen werden als Elemente
bezeichnet. Es gibt verschiedene Kombinationen von Balken
und Zwischenräumen, die unterschiedliche Zeichen darstellen.
Wird ein Barcode-Scanner über den Barcode gezogen, wird die Lichtquelle des Scanners
von den dunkeln Balken absorbiert, während sie von den
hellen Zwischenräumen reflektiert wird. Ein Fotosensor
im Scanner empfängt das reflektierte Licht und konvertiert
es in ein elektrisches Signal.
Während der
Lesestift also über den Barcode fährt, erstellt der
Scanner ein niedriges elektrisches Signal für die Zwischenräume
(reflektiertes Licht) und ein hohes elektrisches Signal
für die Balken (keine Reflexion). Die Dauer des elektrischen
Signals bestimmt, wie breit bzw. schmal die Elemente
sind. Das Signal kann vom Decoder des Barcode-Lesers
in die einzelnen Zeichen des Barcodes aufgeschlüsselt
werden. Die decodierten Daten werden anschließend in
traditionellem Format an den Computer übertragen.
Typen von Barcodes
Es gibt zahlreiche verschiedene
Barcodes. Manche Barcodes sind rein numerisch (UPC/EAN,
Interleaved 2 of 5), andere haben eine feste Länge (UPC-A ist 12stellig, UPC-E ist
13stellig und EAN-8 ist 8stellig). Manche Barcodes können
Zahlen und Buchstaben enthalten (Code 93, Code 128 und
Code 39). Ein Barcode schließlich ermöglicht Ihnen,
alle 128 Zeichen zu kodieren (Code 128).
Manche Barcode
wurden vor vielen Jahren entwickelt und inzwischen
durch neuere Barcodes ersetzt. Manche Industriesektoren
hatten die älteren Barcodes standardisiert, bevor bessere auf
den Markt kamen, weshalb in bestimmten Bereichen auch
weiterhin ein Bedarf für diese besteht.
Nachstehend
sind einige ältere und neuere Barcodes zum Vergleich
aufgelistet: Ältere Barcodes Variable Länge Zulässige
Zeichen Verwendung in Code 11 Ja 0-9 AT&T vor 1990
Codabar Ja 0-9,$+.:/ Blutbanken, Baumwolle, Transport
Plessey Ja 0-9,A-F Regaletiketten(GB) MSI Ja 0-9 Regaletiketten
2 von 5 Ja 0-9 UPC Shipping Container UPC/EAN Nein 0-9
Lebensmittel, Diskonthauswaren Neuere Barcodes Variable
Länge Zulässige Zeichen Verwendung in Code 39 Ja 0-9,A-Z./+-%$
Leerzeichen LOGMARS,HIBCC,AIAG,TCIF (2-Zeichen-Paar
für Full ASCII) Code 128 Ja 0-9,$+.:/ EAN-128 Code 93
Ja 0-9,A-F HIBCC Alternative, kanadisches Postwesen
(2-Zeichen-Paar für Full ASCII) Viele Benutzer von Barcodes
sind an die Barcode-Spezifikationen ihrer Kunden oder
der Industrie gebunden. Sie können nicht aus verschiedenen
Barcodes wählen, sondern müssen die Normierungsbestimmungen
einhalten.
Der klassische
Barcodetyp ist Code 39 (auch als Code 3 von 9 bezeichnet),
der aus 9 Balken und Zwischenräumen besteht; drei davon
sind breit, die anderen sechs schmal. In Code 39 sind
3 von insgesamt 9 Balken und Zwischenräumen breit (daher
der Name Code 3 von 9). Wollten Sie den Barcode ABCD
drucken, so müßten Sie diesen mit einem speziellen Start-/Stoppzeichen
beginnen und beenden - für Code 39 verwendet man hierzu
das Sternchen (*). Um also den Barcode ABCD zu drucken,
müßten Sie diesen als *ABCD* eingeben. Links und rechts
von dem Code sollte eine weiße Ruhezone von mindestens
6,5 mm freigelassen werden, damit der Leser leichter
erkennen kann, wo der Barcode beginnt und aufhört. Andere
Barcodetypen werden auf ähnliche Weise konstruiert.
UPC/EAN-Barcodes haben vier Breiten von Balken und Zwischenräumen,
ebenso wie auch Code 128.
Empfehlungen
zur Auswahl des richtigen Barcodes
Für neue Barcode-Projekte,
die noch keinen Industrie- oder Kundennormierungen
unterliegen, stellt Code 39 den gängigsten Standard für alle Bereiche
ausgenommen Lebensmitteldar, da praktisch alle
Barcode-Systeme Code 39 lesen bzw. drucken können. Code 39 produziert
jedoch relativ lange Barcodes. Es unterstützt keine
besonders hohe Barcodedichte (die maximale Dichte ist
9,4 Zeichen pro Zoll einschließlich der 2 Start-/Stoppzeichen.
Wo Etikettenbreite eine Rolle spielt und numerische
Daten oder Kleinbuchstaben involviert sind, ist Code
128 die beste Alternative. Code 128 verwendet darüber
hinaus ein äußerst effizientes, rein numerisches Verpackungsschema,
wodurch Barcodes mit sehr hoher Dichte produziert werden,
und Code 128 unterstützt alle 128 ASCII-Zeichen. Nicht
alle 128 Leser können Code 128 lesen. Bevor Sie sich
also für diesen Barcode als Standard entscheiden, vergewissern
Sie sich bitte, daß Ihre Leser Code 128 unterstützt.
Für Code 93 hat sich bislang nur ein Anbieter aktiv
eingesetzt. Er erfordert zwei Zeihen für Full ASCII
und beinhaltet keine numerische Verpackungsoption. Aus
diesen Gründen wird Code 128 Code 93 generell vorgezogen.
Je größer die
Breite der Elemente, desto mehr Platz wird beim Drucken
der Barcodes eingenommen, und desto niedriger ist entsprechend
die Barcodedichte. Je dünner die Balken und Zwischenräume,
desto weniger Platz wird benötigt, und desto höher ist
die resultierende Barcodedichte. Für Beispiele von
verschiedenen Dichten sehen Sie die komplette Version
von Barcode-Grundlagen,
die von Worth Data erhältlich
ist.
Die Barcodes
mit niedriger Dichte werden zuverlässiger gedruckt und
akkurater gelesen als Barcodes mit hoher Dichte, da
geringfügige Variationen (aufgrund des Druckvorgangs
oder mechanischer Schäden) bei Barcodes mit hoher Dichte
viel mehr ins Gewicht fallen - Verzerrungen sind proportional
größer.
Barcode-Leser
Es gibt drei Grundtypen von Barcode-Lesern:
feststehende Modelle, portable Modelle mit Stapelübertragung und
portable RF-Modelle. Feststehende Leser sind zu jedem
Zeitpunkt mit dem Hostcomputer und dem Terminal verbunden
und übertragen beim Einscannen der Daten jeweils nur
ein Datenelement. Portable Leser mit Stapelverarbeitung
sind batteriebetrieben und speichern die Daten im lesereigenen
Speicher zur späteren Übertragung im Stapelbetrieb an
den Hostcomputer. (Hochentwickelte portable Leser können
auch im nicht-portablen Modus arbeiten, wodurch es sich
erübrigt, einen separaten feststehenden Leser anzuschaffen).
Portable RF-Leser sind batteriebetrieben und übertragen
Daten online. Abgesehen davon kann der Host den Operator
anweisen, infolge der vorgegebenen Ereignisse bestimmte
Schritte zu unternehmen.
Zur Grundausstattung
eines Barcode-Lesers gehören ein Decoder und ein Scanner
(zum Anschluß des Decoders an den Computer oder das
Terminal ist weiterhin ein Kabel erforderlich). Der
Scanner dient dazu, ein Barcodesymbol einzuscannen und
eine elektrische Ausgabe zu generieren, die den Balken
und Zwischenräumen des Barcodes entspricht. Ein Decoder
ist für gewöhnlich ein separater Kasten, der die digitalisierten
Balken-Zwischenraum-Muster in die korrekten Daten dekodiert
und diese Daten umgehend oder auf Stapelbasis, über
die Kabel oder per Funk an den Computer überträgt.
PC-Tastatur-Zwischenleser
Ist der Barcode-Leser über die Tastaturschnittstelle mit Ihrem Computer verbunden,
so sendet der Barcode-Leser die Daten als Tastencodes,
als wären diese über die Tastatur eingegeben worden.
Tastaturschnittstellen-Leser werden auch als "Zwischenleser"
bezeichnet, weil sie sich sozusagen zwischen die Tastatur
und den Computer (bzw. Mainframe-Terminal) zwängen und
als zweite Tastatur angesehen werden. Der große Vorteil
von Zwischenlesern ist, daß Barcodelesen ohne irgendwelche
Softwareänderungen ermöglicht wird: dem Computer erscheint
es, als wären die empfangenen Daten äußerst schnell
eingetippt worden. Die Tastatur bleibt selbstverständlich
ebenfalls einsatzbereit. Bei einem Tastatur-Zwischenleser erkennt jedes Programm, das eingetippte Daten akzeptiert,
auch Barcodedaten, ohne daß irgendwelche Softwareänderungen
erforderlich sind.
Ein Zwischenleser,
der sämtliche Sondertasten einschließlich der Funktionstasten,
Strg, Alt, Bild Auf, Bild Ab usw. emuliert, ist in jedem
Fall vorzuziehen. Sie können einen Tastatur-Zwischenleser
nicht weiter als 3,5 m vom Computer entfernt verwenden.
Für den Scanner können Sie ein Erweiterungskabel erwerben,
der den Einsatzbereich auf 10-30 m vom Computer erweitert.
Für diese Anwendungszwecke ist ein kabelloser RF-Lesestift
vorzuziehen. Der Lesestift besitzt einen Sender, und
in den Decoder ist ein Empfänger integriert, so daß
der Lesestift digitalisierte Daten per Funk statt über
Kabel an den Decoder senden kann. RF-Lesestifte besitzen
eine Übertragungsreichweite von bis zu 50 m, wobei Sie
jedoch in der Lage sein müssen, das akustische Empfangssignal
des Decoders zu hören.
Serielle Barcode-Leser
Ein weitere Methode der Datenübertragung vom Barcode-Leser
zum Computer ist über eine serielle RS-232-Schnittstelle
im ASCII-Format. Falls Sie ein Mehrplatzsystem mit seriellen
ASCII-Terminals für die einzelnen Benutzer verwenden
(z. B. ein UNIX-System) kann der Barcode-Leser zwischen
dem Terminal und dem Hostcomputer zwischengeschaltet
werden. Auf diese Weise werden ASCII-Daten auf die gleiche
Weise wie vom Terminal übertragen.
Einplatzsysteme
ohne externe Tastatur (die meisten Notebooks) müssen
zum Anschluß eines Barcode-Lesers die serielle Schnittstelle
verwenden. Damit die Barcodedaten wie eingetippte Daten
erscheinen, ist außerdem ein TSR- oder Gerätetreiberprogramm
erforderlich. Dieses Programm belegt für gewöhnlich
nur 2 KB RAM und holt die Daten vom COM-Port und legt
sie im Tastaturdatenpuffer ab, wodurch die Barcodedaten
wie über die Tastatur eingegeben erscheinen Wenn
Ihr Programm direkt von der seriellen Schnittstelle
lesen kann, ist kein zusätzliches Programm erforderlich.
Serielle Leser
können 50-100 m vom Computer entfernt verwendet werden
(Tastatur-Zwischenleser hingegen maximal 4 m. Auch können
mehrere serielle Leser an einen Computer angeschlossen
werden (bei Tastatur-Zwischenleser ist dies unmöglich).
Der PC läuft ein spezielles Programm ab, das die Leser
einzeln aufruft.
Mainframe-Barcode-Leser
Mainframe-Computer haben oftmals
Terminals mit eindeutigen Datenanschalteinheiten und
Datenformaten (anders als ASCII- oder PC-Tastencodes).
Das IBM-System 36-38, AS/400, 4300, 9000 usw. verwenden
derartige Terminals. Um auf solchen Systemen Barcodes
zu verwenden, ist ein Tastatur-Zwischenleser erforderlich,
der speziell auf das jeweilige Terminal ausgelegt ist.
Hardwareanbieter wie Compsee, UBI und Welch-Allyn sind
auf Leser spezialisiert, die an Mainframe-Terminals
angeschlossen werden.
Alternativ hierzu
können Sie auch einen an den Mainframe angeschlossenen
PC mit einer Terminal-Emulationskarte verwenden. Auf
diesem PC kann dann ein preisgünstigerer PC-Barcode-Leser
und Laserdrucker verwendet werden.
Portable Leser
Portable Leser
sind batteriebetriebene Handheld-Leser, die die Daten
zur späteren Übertragung im Speicher halten. Zusätzlich
zu einem Barcode-Scanner besitzt ein portabler Leser
für gewöhnlich eine LCD-Anzeige für Benutzeraufforderungen
sowie ein Tastenfeld zur Eingabe variabler Daten wie
beispielsweise Mengen. Einfache Programmierung spielen
eine ausschlaggebende Rolle bei der Wahl eines portablen
Lesers, was sich aber nach Ihren Programmierfähigkeiten
richtet. Was unter 'einfach' zu verstehen ist, ist dabei
von Anbieter zu Anbieter verschieden. Manche sagen es
ist einfach, solange Sie in C++ programmieren können
oder einen zweiwöchigen Spezialkurs belegen. Andere
Erwägungspunkte sind die Lebensdauer der Batterien (mindestens
2000 Scans), die Lesbarkeit der Anzeige, Größe und Gewicht
der Einheit sowie Angaben zu Reparaturen bei einem eventuellen
Versagen des Geräts.
Worth Data hat
Pionierarbeit auf dem Gebiet der Stimmsteuerung geleistet
und seine Audiomeldungen patentiert, die die Displaymeldungen
in einer portablen Einheit komplementieren. Auf diese
Weise werden Problemen, die sich aus schlechten Lichtverhältnissen,
Sprachschwierigkeiten und undeutlichen Anzeigen ergeben,
überwunden. Die Einheit warnt Sie bei einer falschen
Dateneingabe und fordert zu Batteriewechsel und Hochladen
von Daten an den Computer auf. Alle akustischen Meldungen
können an Ihre jeweiligen Anwendungen angepaßt werden.
Die meisten
Benutzer wünschen eine Einheit, die keine spezielle
Programmierung für Inventurarbeiten benötigt, also eine
Einheit mit bereits integrierten Inventur-Datenerfassungsprogrammen
und mit der Sie umstandslos benutzerspezifische Programme
ableiten können.
Radiofrequenz-Leser
Radiofrequenz-Leser
stellen die ideale Lösung für die Anforderungen vieler
Anwendungen dar. Am meisten profitieren davon Remote-Anwendungen,
bei denen der Computer sämtliche Prüfabläufe durchführen
kann und die gleichzeitig Anweisungen an den Operator
durchgeben können. Lageranwendungen, wie Auswahllisten,
Vorräte, Versand und Warenannahme werden von RF-Lesern
generell besser gehandhabt, da der Computer den Operator
anweisen kann, wohin er sich zu begeben hat und welche
Schritte zu unternehmen sind. Gleichzeitig wird der
Computer zu jedem Zeitpunkt auf dem aktuellen Stand
bezüglich Status und Standort des verfügbaren Lagerbestands
gehalten.
RF-Leser sind
mit Online-Terminals vergleichbar, arbeiten jedoch über
Funk. Der Operator kann sich frei in den gegebenen Räumlichkeiten
bewegen, Daten nach Bedarf einscannen oder eintippen
und mit jedem Eintrag eine Rückmeldung vom Computer
erhalten. Der Computer ist somit in der Lage, die Daten
sorgfältig auf Fehler zu überprüfen und den Benutzer
im Hinblick auf die soeben erfaßten Daten zur weiteren
Handlungsweise aufzufordern. Im folgenden sind die
klassischen RF-Einsatzgebiete und die damit verbundenen
Vorteile aufgelistet:
- Auswahllisten
- Lenkung des Sachbearbeiters, computergestützte
Substitutionen, Echtzeitstatus der Bestellung
- Vorräte -
Bestände, die zum sofortigen Verkauf oder zur sofortigen
Produktion zur Verfügung stehen
- Warenannahme
- Auftragsfehlmengen können unmittelbar ermittelt
werden. Kritische Teile können sofort an die Produktionsabteilung
weitergeleitet werden
- Versand -
falsche oder unvollständige Ladungen werden dank computergestützter
Prüfung vor dem Beladen oder auch computergesteuerte
Beladung ausgeschlossen
Es sind zwei
Grundtypen von RF-Lesern auf dem Markt:
- Leser, die
Terminals oder PCs emulieren, und
- einfache
Leser, die mit der seriellen Schnittstelle des Computers
kommunizieren. Nachfolgend eine Erläuterung beider
Typen:
RF-Leser,
die Terminals oder PCs emulieren
Diese Leser leiten sich aus Mainframe-Terminalemulatoren
ab, wie beispielsweise die Emulation des IBM 3270-
oder 5250-Terminals. Ein IBM-Mainframe-Terminal zu
emulieren ist kein Kinderspiel, weshalb die Kosten
hierfür immer
sehr hoch lagen (ca. $10.000 pro Steuereinheit, $4.000
pro Terminal).
Heute gibt es
immer mehr Terminals, die PC-Workstations (Symbol Technologies
und Intermec) auf NT- oder lokalen NetWare-Netzen emulieren.
Diese Maschinen sind meist 486er mit viel RAM, die
ihre Software vom Netzwerkserver herunterladen. Auch
sie sind relativ teuer (ca. $3.000-$5.000 pro Terminal)
und erfordern ein LAN, welches das Betriebssystem bereitstellt.
Die meisten setzen voraus, daß Anwendungen in die obere
linke Ecke des Bildschirms geschrieben werden, und benötigen
einen Netzwerk-Controller, dessen Preis bei $3.000-$10.000
liegt. Bei fast allen diese, Terminals muß ein C++-Programm
auf dem Terminal selbst geschrieben werden, und die
Hostprogramme müssen dahingehend geändert werden, daß
sie nur die obere linke Ecke des Bildschirms verwenden.
An jedem Standort wird weiterhin ein kompetenter Netzwerkverwalter
benötigt.
RF-Leser,
die mit der seriellen Schnittstelle kommunizieren
Bei diesen Lesern ist eine gewisse
Programmierung auf dem Hostcomputer erforderlich, damit
Daten an die serielle Schnittstelle geschrieben bzw.
von dieser gelesen werden. Diese Programmierung ist
relativ einfach und kann in jeder Sprache und auf jeder
Plattform erfolgen. Bestehende Anwendungen können zum Einschluß dieser einfachen RF-Leser
abgewandelt werden, wobei jedoch eine gewisse Programmierung
vorausgesetzt wird. Ihr größter Pluspunkt ist, daß der
Aufwand wesentlich geringer als bei der Terminalemulation
ist, da die gesamte Programmierung auf dem Hostcomputer
stattfindet, während bei der Terminalemulation Programmierung
auf dem Host (für die obere linke Ecke) und auf dem
Terminal benötigt wird.
Der Preis für
diese Leser liegt für gewöhnlich unter der Hälfte des
Preises für die komplexeren Terminalemulatoren. Sie
bieten darüber hinaus oft schnellere Antwortzeiten,
da der Softwareaufwand niedriger ist. Es wird kein Netzwerk
benötigt, und selbst der langsamste 286er kann sie mit
Höchstgeschwindigkeit betreiben. Sie sind wesentlich
einfacher aufgebaut und dadurch preisgünstiger. Um ihr
volles Potential zu erreichen, wird jedoch auch bei
diesen Geräten eine gewisse Programmierung vorausgesetzt.
Zwar lassen sie sich auch ohne Programmierung in einem
Einwegmodus betreiben, doch muß dabei auf die ganze
Bandbreite der computergesteuerten Aktivitäten, den
ereignisgesteuerten Aktionen, verzichtet werden.
Spreizspektrum-Terminals
vs. Schmalband-Terminals
Schmalband bezieht sich auf Funkgeräte, die im Schmalbandbereich
der Radiofrequenzen betrieben werden. Spreizspektrum
bezieht sich auf Funkgeräte, die auf einem breiten Band
von Frequenzen hin- und herspringen, um Störungen zu
vermeiden. Schmalband kann für Hochleistung lizenziert
und für Niedrigleistung ohne Lizenz betrieben werden.
Spreizspektrum wird fast immer mit Hochleistung ohne
Lizenz betrieben. Spreizspektrum ist für sehr große
Netzwerke von RF-Terminals (mehr als 150 Terminals in
einem Gebäude) vorzuziehen. Bei kleineren Terminalnetzen
bieten unlizenzierte Schmalband-Terminals meist die
kostengünstigere Lösung, sie sind einfacher zu programmieren,
erreichen vergleichbare Übertragungsreichweiten mit
weniger Leistungs-/Batterieaufwand und sind leichter
und handlicher.
Schmalband-Funkgeräte
mit einer durch den Benutzer änderbaren Frequenz zum
Schutz vor Störungen bieten die gleichen Vorteile wie
Spreizspektrum-Geräte. Es läßt sich sogar argumentieren,
daß 10+ Kanäle, die vom Benutzer frei wählbar sind,
mindestens genauso sicher sind wie Spreizspektrum mit
einem festgelegten Frequenzmuster. Unbedingt zu vermeiden
sind Schmalband-Funkgeräte mit einer festen Frequenz,
die nur durch Rücksenden an den Hersteller geändert
werden können. Die Tendenz geht dahin, daß immer mehr
Geräte per Funk betrieben werden, so daß Kanalstörungen
in Zukunft bedeutend zunehmen werden.
Das RF-Terminal
von Worth Data
Wir haben ein Schmalband-Funkgerät mit über 16 vom Benutzer
frei wählbaren Frequenzen im Angebot, wodurch Störbeeinflussung
mit anderen Geräten, die in der gleichen Bandbreite
operieren, ausgeschlossen werden. Aufgrund seines äußerst
empfindlichen Empfängers ist ein Übertragungsbereich
von 46.000 m2 ohne Relais und bis zu 280.000m2 mit Relais
möglich. Jede Basisstation kann bis zu 300 Transaktionen
pro Minute verarbeiten.
Die Kosten liegen
bei circa der Hälfte der meisten Spreizspektrumsysteme.
Die gesamte Programmierung findet auf dem Hostcomputer
statt, und kann auf jeder Plattform und in jeder Sprache
erfolgen, die mit der seriellen Schnittstelle des Host
kommunizieren kann. Durch Verwendung mehrerer Basisstationen
mit aufgeteiltem Verkehr lassen sich die Terminals pro
Standort auf bis zu 50-100 erhöhen. Es sind Modelle
für den europäischen Kontinent (434 MHz) GB (458 MHz),
USA 911 MHz), Australien/Neuseeland (921 MHz) und Singapur
(451 MHz) erhältlich.
Für die komplette
R/F-Terminal Programmierungs-Informationen,
klicken Sie hier.
Lesestift-Scanner
Lesestift-Scanner
sind die preisgünstigsten und ältesten Typen von Barcode-Scannern.
Ein Lesestift besteht für gewöhnlich aus einem 1/2"
dicken Edelstahl- oder Kunststoffgehäuse. Die Optik
befindet sich im vorderen Ende, das Kabel tritt am hinteren
Ende aus. Der Lesestift muß vom Benutzer in korrekter
Winkellage und festem Anstand über den Barcode geführt
werden. Während der Lesestift über den Barcode fährt,
wird das reflektierte Licht über eine Fotozelle im
Lesestift in elektrische Signale konvertiert.
Der Umgang mit
einem Lesestift erfordert ein wenig Übung, da korrektes
Lesen nicht garantiert ist. Zwar beherrschen die meisten
Benutzer die Verwendung eines Lesestiftes innerhalb
weniger Minuten, doch korrekte Anleitungen und Übung
in korrekten Scantechniken helfen Ihnen schneller zum
Erfolg. Exakte Anleitungen sind den meisten Produkthandbüchern
zu entnehmen, prinzipiell gelten jedoch die folgenden
Faustregeln:
- Halten Sie
den Lesestift links oder rechts von dem Barcode in
der weißen Ruhezone. Halten Sie ihn um ca. 30o angewinkelt.
- Ziehen Sie
zügig eine imaginäre Linie durch den gesamten Barcode.
(Festes Aufdrücken oder langsame Bewegungen helfen
dabei nichts.)
Lesestifte können
jede Länge von Barcodes lesen. Auch das Lesen durch
Laminate von einer Stärke von bis zu 1/10" ist
möglich. Zahlreiche Lesestifte können auch durch CD-Gehäuse
und Kassettengehäuse lesen.
Sie können einen
Lesestift nicht danach beurteilen, ob sein Gehäuse aus
Kunststoff oder Stahl ist. Es ist nicht garantiert,
daß ein Lesestift aus Edelstahl hochwertiger ist, obgleich
dies meist der Fall ist. Edelstahlstifte aus den USA
oder Japan sind denjenigen aus Taiwan vorzuziehen. Überprüfen
Sie die Garantiezeit, und erkundigen Sie sich, ob für
Reparaturen nach Ablauf der Garantie eine Pauschale
gilt. Lesestifte haben eine höhere Verschleißrate als
beispielsweise Decoder.
Auflösung
von Lesestiften
Lesestifte sind verschiedenen Auflösungen erhältlich,
zumeist niedrig, mittel und hoch, die das Lesen von
Barcodes, die mit unterschiedlichen Methoden gedruckt
wurden, und von extrem kleinen Elementbreiten (hohe
Auflösung) ermöglichen. Lesestifte mit niedriger Auflösung
haben eine Blende mit einem größeren Durchmesser, durch
die das Licht auf die Fotozelle fallen kann. Falls ein
mit einem Matrixdrucker gedruckter Barcode daher eine
kleine Lücke (einen winzigen weißen Fleck) aufweist,
so wird der Balken trotzdem als Balken interpretiert. Ein
Hochauflösungs-Lesestift
besitzt eine kleinere Blendenöffnung und interpretiert
die gleiche Lücke in dem Barcode als Zwischenraum -
er kann daher Matrix-Barcodes nicht so gut wie ein Lesestift
mit niedriger Auflösung lesen.
Ein Lesestift
mit niedriger Auflösung hat unter Umständen eine Blendenöffnung,
die so groß ist, daß sehr schmale Balken und Zwischenräume
gleichzeitig registriert werden, so daß ein Barcode
mit hoher Dichte nicht korrekt decodiert wird. Ein Hochauflösungs-Lesestift
hingegen sieht nur jeweils ein Balken- oder Zwischenraumelement,
so daß er auch Barcodes mit hoher Dichte korrekt interpretiert.
Wenn Sie daher nur Barcodes lesen, die mit Matrixdruckern
produziert wurden, sollten Sie einen Lesestift mit niedriger
Auflösung verwenden. Für mit Laser- oder Thermodrucker
erstellte Barcodes ist jedoch in jedem Fall ein Hochauflösungs-Lesestift
vorzuziehen. Wenn Sie mit einer Mischung von Matrixausgaben
und anderen gedruckten Codes zu tun haben, sollten Sie
sich für einen Lesestift mit mittlerer Auflösung entscheiden.
Nachstehend
sind die verschiedenen Lesestifttypen mit ihren zugehörigen
Auflösungen und Anwendungsbereichen tabellarisch aufgeführt:
- Niedrige
Auflösung: .25-.40 mm Blenden-durchmesser (nur
Matrixdruckausgaben)
- Mittlere
Auflösung:.20 mm Blenden-durchmesser (verschiedene
Druckertypen)
- Hohe Auflösung: .15
mm Blenden-durchmesser (nur Laser- und Thermodrucker)
- Extra
hohe Auflösung: .10 mm Diameter (für Barcodes
mit extrem hoher Dichte)
Manche Hochgeschwindkeits-Laserdrucker
für Mainframes von Xerox (nicht die Desktop-Laserdrucker
von HP und zahlreichen anderen Herstellern) produzieren
mitunter ebenfalls Lücken in den Balken (ebenso wie
Matrixdrucker); Hochauflösungs-Lesestifte sind für
diese Barcodes also nicht geeignet.
Scanner-Lichtquelle
Lesestifte unterscheiden sich
auch nach der Art des verwendeten Lichts. Die meisten
Lesestifte heutzutage verwenden sichtbares rotes Licht
(670 nm) als Lichtquelle. Wenn Sie das Licht, das von
der Spitze des Lesestifts austritt, sehen können, handelt es sich um sichtbares
Licht. Mit sichtbarem Licht kann jeder Barcode, den
Sie sehen können, gelesen werden. Es kann mit Thermodruckern
produzierte Barcodes lesen, die mit Lesestiften, die
mit Infrarotlicht (870 nm) arbeiten, nicht gelesen werden
können. Auch können Sie das von der Spitze des Lesestifts
ausgehende Infrarotlicht nicht sehen.
Ein Vorteil
von Infrarotlicht-Lesestiften ist, daß Sie damit Barcodes
lesen können, die nicht photokopiert werden können.
Ein Barcode kann mit Infrarot-absorbierender Druckfarbe
(Karbonfarbe) gedruckt werden und mit einem schwarzen
Laminatfenster bedeckt werden, das infrarot-durchlässig
ist. Dadurch erhalten Sie einen Sicherheits-Barcode
zum Einsatz auf Ausweisen, der nicht photokopiert werden
kann. Ein "Schwarz-auf-Schwarz"-Barcode kann
nur von Infrarot-Scannern gelesen werden.
Switch-Scanner
Ein typischer Lesestift bei den meisten Barcode-Lesern
steht die ganze Zeit über unter Strom, es sei denn der
Strom wird am Computer oder Terminal ausgeschaltet.
Dies ist kein Grund zur Sorge, die LED hält generell
20 Jahre.
Bei einem portablen
Barcode-Leser müssen jedoch die Batterien weitgehend
geschont werden. Dafür eignet sich am besten ein Lesestift
mit einem Ein-/Aus-Schalter. Solange der Schalter ausgeschaltet
ist, wird keine Energie verbraucht. Vor dem Lesen muß
lediglich der Schalter gedrückt werden, damit der Lesestift
mit Energie versorgt wird.
Danach wird
der Schalter wieder losgelassen und damit die Energiezufuhr
unterbrochen.
Radiofrequenz-Lesestifte
Kabellose RF-Lesestifte
werden für ungebundenes Scannen verwenden. In den Lesestift
sind eine Batterie, Antenne und ein Sender integriert.
Funk ersetzt das Kabel zwischen dem Lesestift und dem
Decoder.
Der Lesestift
besitzt keinen Beeper, der eine erfolgreiche Lesung
bestätigt. Da es sich um den gleichen Lesestift wie
denjenigen mit Kabel handelt, gibt die Basisstation
bzw. der Decoder einen Signalton ab, der die erfolgreiche
Lesung bestätigt. Der Einsatzbereich ist daher auf die
Hörbarkeit des Bestätigungssignals beschränkt. Zur Ausdehnung
des Einsatzbereichs können externe Lautsprecher mit
Verstärker und Range Extender mit der Basisstation verwendet
werden. Weiterhin sind ein Remote-Beeper und drahtlose
Kopfhörer im Fachhandel erhältlich.
Range Extender
Range Extender bestehen aus einer zusätzlichen Empfangsantenne
und einem zusätzlichen Beeper. Durch Hinzufügen mehrerer
RF-Range Extender können Sie die Reichweite deutlich
vergrößern, der Operator muß jedoch weiterhin das akustische
Bestätigungssignal hören können. Wie effektiv RF-Lesestifte
sind, hängt weitgehend von den Umgebungsgeräuschen ab.
Typische Anwendungen sind Warenannahme und Versand.
Variable Daten, wie Mengen, können durch Scannen einer
speziellen, numerischen Barcodevorlage eingelesen werden,
anhand derer der Leser wie eine Tastatur fungiert und
die eingelesenen Daten solange akkumuliert, bis der
"ENTER"-Code eingelesen wird.
Schlitzkartenscanner
Schlitzkartenscanner
sind für einhändigen Betrieb konzipiert. Der Benutzer
zieht seinen Ausweis mit dem Barcode an der unteren
Kante durch den Scanner. Diese Art von Scannern werden
für gewöhnlich in Eingang/Ausgang-Stationen für Lohn-
und Gehaltslisten, Club-Mitgliedschaften, Ausleihkarten
für Bibliotheken und dergleichen verwendet. Schlitzkartenscanner
sind mit Lesestiftscannern vergleichbar, sie sind jedoch
so entwickelt, daß eine Auflösung die meisten Typen
von Barcodes problemlos lesen kann. Ein Hochauflösungs-Schlitzkartenscanner
kann praktisch jeden gedruckten Barcode lesen, von Matrixcodes
bis hin zu Barcodes mit hoher Dichte, indem zum Einscannen
der Elemente eine vertikale Blende verwendet wird, die
eine größere Optik gestattet.
Schlitzkartenscanner
sind ebenfalls in Modellen mit sichtbarem oder Infrarotlicht
erhältlich. Modelle, die sichtbares Licht benutzen,
können jeden Barcode lesen, der mit dem nackten Auge
sichtbar ist, ebenso wie Barcodes, die auf Thermodruckern
ausgedruckt wurden (im Gegensatz zu Infrarot-Schlitzkartenscannern).
Infrarot-Modelle werden in erster Linie für Sicherheits-Barcodes
("Schwarz-auf-Schwarz") eingesetzt, bei denen
der Barcode von einem schwarzen Fenster bedeckt ist,
das jedoch unter Infrarotlicht durchsichtig erscheint.
Laserscanner
Laserscanner
besitzen einen äußerst präzisen Lichtstrahl, der akkurat
auf einen wenige Zentimeter bis hin zu über einem Meter
entfernten Punkt gerichtet werden kann. Fast alle heutigen
Laserscanner besitzen einen beweglichen Strahl, der
hin und her schwenkt (bei einigen älteren Laserscannern
mußte der Benutzer den Strahl von Hand über den Barcode
ziehen. Die Vorteile eines beweglichen Laserstrahls
sind:
- Lesen von
Barcodes aus einer gewissen Entfernung (typischer
weise 7-45 cm, oder bis zu 5 m beim Lesen von Barcodes
mit niedriger Dichte)
- Lesen von
beweglichen Objekten auf einem Fließband
- Freihändiger
Betrieb. Manche Laser können so angebracht werden,
daß sie sich automatisch einschalten, wenn ein Objekt
am Scanner vorbeiläuft. Häufige Anwendung in Blutbanken,
Bibliotheksausleihe, Ladenkassen usw.
- Lesen durch
Glasfenster oder dicke Laminate
- Lesen von
Barcodes auf gekrümmten Oberflächen (z.B. Tüten)
- Lesen von
Barcodes, die sich in schwer zugänglichen Zwischenräumen
befinden
Laserscanner
geben einen Laserstrahl aus, der 36 mal pro Sekunde
über den Barcode hin und her schwenkt. Bei dieser Geschwindigkeit
fallen erfolglose Leseversuche überhaupt nicht ins Gewicht.
Der Benutzer erkennt lediglich eine erfolgreiche Decodierung.
Nach einer erfolgreichen Lesung schaltet sich der Laser
sofort aus. Sie müssen also den Trigger loslassen und
erneut ziehen, um der Laser wieder zu reaktivieren.
Je niedriger
die Dichte des Barcodes, aus desto größerer Entfernung
kann der Laserscanner einen Barcode lesen. Bei einer
höheren Dichte muß sich der Laserscanner entsprechend
näher am Barcode befinden.
Getriggerte
Laserscanner
Getriggerte Laserscanner arbeiten nach dem Prinzip "Zielen
und Schießen", so daß praktisch keine Fehlscans
vorkommen. Halten Sie den Barcode vor sich mit den Balken
in vertikaler Ausrichtung (beim Ziehen des Triggers
bildet der Laserstrahl daraufhin eine rote Linie quer
über den Barcode). Richten Sie die Scannerpistole auf
einen Barcode, und ziehen Sie den Trigger. Sie erhalten
ein sofortiges Leseresultat. Unter Umständen müssen
Sie den Scanner näher an den Barcode bewegen, um eine
erfolgreiche Lesung zu erhalten, doch damit ist es schon
getan. Getriggerte Laserscanner kosten das 5- bis 10fache
von Lesestiftscannern, doch das Scannen selbst ist wesentlich
einfacher. Werfen Sie ein Augenmerk auf die Garantieperiode
Ihres Laserscanners; bei starker Beanspruchung kann
sich diese als sehr wichtig erweisen.
Nachstehend
ist der LZ400 Laserscanner von Worth Data abgebildet,
der mit 3 Jahren die längste Garantiefrist in der Industrie
besitzt. Er liest einen typischen Barcode mittlerer
Dichte aus bis zu 50 cm Entfernung.
Die Grundausführung
dieser Laserscanner liest je nach Marke und Modell aus
25-50 cm Entfernung. Es gibt auch handgehaltene Long
Range Laserscanner, die aus Entfernungen von bis zu
10 m (bei Verwendung retro-reflektiver Barcodes niedriger
Dichte) bzw. bis zu 3,5 m (bei Verwendung auf Papier
gedruckter Barcodes niedriger Dichte) lesen können.
Long Range Scanner sind im Vergleich zu den Standard-Laserscannern
wesentlich teurer.
Wir haben unsere
LZ300 und LZ400 Scanner getestet, indem wir sie mit
Gewalt auf einen Betonboden geworfen haben. Sie haben
mehrfaches Fallenlassen überlebt. Das Scanelement hat
eine Garantie auf Lebenszeit; beide Scanner verwenden
Modelle des Symbol 1200 Scangetriebes (dieses Getriebe
hat eine Nennschlagfestigkeit von 2000 G). Wir entwickelten
dieser Laserscanner, nachdem wir uns jahrelang mit unzuverlässigen
Produkten anderer Hersteller herumgeschlagen hatten.
Symbol-Laser wiesen eine größere Zuverlässigkeit als
alle anderen von uns verkauften Produkte auf, doch sie
ließen sich nur schwer mit den einzigartigen Funktionen
unseres Lesers verknüpfen. Wir sahen uns daher gezwungen,
unsere eigenen Laserscanner mit dem Symbol-Getriebe
als integralem Bestandteil zu produzieren. Dadurch daß
wir diese Scanner jetzt selbst herstellen, können wir
ihre Funktion und Zuverlässigkeit strikter überwachen.
Kabellose
Laser- und CCD-Scanner
Wir haben mindestens
vier RF-Laserscanner im Angebot. Bei diesen Einheiten
sind Decoder, Batterie und Sender in den Laserscanner
integriert, wodurch ungebundenes Laserscannen mit Übertragung
an eine Basisstation bzw. einen Decoder möglich ist.
Die Reichweite schwankt zwischen 6 und 9 m von der Basisstation.
Nachstehend ist der RF-Laserscanner von Worth Data abgebildet.
Er hat eine Reichweite von 30 m. Er liest Barcodes aus
0-45 cm Entfernung. RF-Laserscanner der Konkurrenz kosten
wesentlich mehr. Bei der Zweiweg-Version ist ein Beeper,
der gute Lesungen durch ein akustisches Signal bestätigt,
in den Laserscanner integriert. Der Benutzer weiß also
immer Bescheid, wenn der Host die Daten empfangen hat.
Die Basisstation wird in Serie mit der Tastatur an einen
PC oder Macintosh angeschlossen. Alternativ kann sie
an die serielle Schnittstelle angeschlossen werden.
Auch sind mehrere Laserscanner pro Basisstation möglich.
Durchzugsscanner
für Supermärkte
Diese Geräte geben fortlaufend Lichtstrahlen in mehrere
Richtungen aus, um eine optimale Leserate von Barcodes
zu erhalten, ungeachtet der Ausrichtung des Barcodes
zum Scanner. Solange der Barcode nicht senkrecht zum
Scanner verläuft, kann der Barcode-Leser diesen in den
meisten Fällen lesen. Diese Geräte müssen mit dem Ladentisch
integriert sein und besitzen meist eine direkte Verbindung
zu einem Einzelhandels-POS-Terminal.
Ladentischscanner
Ladentischscanner sind die kleineren Vertreter der Supermarkt-Durchzugsscanner.
Sie wurden für kleine Geschäfte entwickelt, die ebenfalls
Automation wünschen, jedoch nicht den Platz für die
Installation eines Durchzugsscanners haben. Sie besitzen
ebenfalls eine Mehrrichtungs-Lichtquelle, so daß der
Benutzer den Barcode in jeder beliebigen Ausrichtung
präsentieren kann. Sie sitzen auf dem Ladentisch oder
sind mit einem Stativ auf dem Ladentisch angebracht.
Die Artikel werden wenige Zentimeter vor dem Scanner
vorbeigezogen, bis eine erfolgreiche Lesung erzielt
wird.
Industriescanner
Es gibt weiterhin ein komplettes Sortiment von Scannern
speziell für den industriellen Einsatz, darunter kleinere
Scanner unter $1000, die Barcodes aus wenigen Zentimeter
Entfernung lesen und große Long Range Scanner, die aus
bis zu 6 m Entfernung lesen. Ihr Preis liegt bei ca.
$20.000. Sie werden normalerweise neben einem Förderband
aufgestellt und lesen die Barcodes der vorbeilaufenden
Artikel. Der Computer leitet die Artikel dann an die
entsprechenden Abzweigebänder weiter. Ein klassisches
Beispiel dieser Scanner ist die Gepäcksortierung an
Flughäfen. Die auf Ihrem Gepäck angebrachten Barcodeetiketten
dienen in erster Linie dazu, Ihr Gepäck an den richtigen
Zielflughafen zu verfrachten. Diese Großgeräte werden
zumeist in Verbindung mit Turnkey-Hardware (inklusive
der Förderbänder) und -Software verkauft und von Spezialfirmen
installiert.
CCD-Scanner
CCD-Scanner
sind ebenfalls Scanner, bei denen praktisch keine Fehlscans
auftreten. Die meisten müssen zum Lesen direkt auf dem
Code plaziert werden, doch manche bieten auch Distanzlesen
wie bei Laserscannern. Manche davon bieten ungetriggertes
Scannen, während bei anderen ein Trigger oder Knopf
gedrückt werden muß, um den Lesevorgang zu initiieren.
CCD-Scanner führen bis zu 200 Scans pro Sekunde aus,
mehrere erfolglose Leseversuche werden dabei also überhaupt
nicht wahrgenommen. CCD-Scanner besitzen eine LED-Gruppe
mit CCD-Empfangsdioden für reflektiertes Licht. Es befinden
sich keine beweglichen Teile in einem CCD-Scanner.
Die meisten
CCD-Scanner haben eine Tiefenschärfe von nur 12 mm.
Sie müssen also direkt auf dem Barcode aufliegen, um
eine erfolgreiche Lesung zu erhalten. In den letzten
Jahren wurden CCD-Scanner mit einer Tiefenschärfe von
bis zu 20 cm produziert. Wir haben ein solches Gerät
entwickelt und es im gleichen Gehäuse wie unser Laserscanner
untergebracht. Unser CCD-Scanner hat eine geringere
Tiefenschärfe als unser Laserscanner, und er liest auch
keine Barcodes mit sehr hoher Dichte, doch er ist wesentlich
preisgünstiger.
Die meisten
CCD-Scanner besitzen eine 5-8 cm breite Öffnung auf
der Vorderseite. Falls Sie daher plötzlich einen größeren
Barcode lesen müssen, als es die Öffnung des CCD-Scanners
erlaubt, müssen Sie passen. Neuerdings wurden jedoch
auch CCD-Scanner entwickelt, die aus einer Entfernung
von bis zu 12 cm und Barcodes mit einer Breite von bis
zu 10 cm lesen können.
Integrierte
Leser
Die meisten Barcode-Lesern besitzen separate Decoder,
die Decoder können jedoch auch in den Scanner selbst
(in den Griff) integriert werden. Ein integrierter Leser
ist für gewöhnlich preisgünstiger und platzsparend.
Die Nachteile integrierter Leser sind: 1) Sie können
keinen zweiten Scanner, wie beispielsweise einen preiswerten
Lesestift als Reserve für einen Laser oder CCD, einsetzen;
und 2) es können keine Stromversorgungseinheiten für
Tastaturports mit kleiner Leistung hinzugefügt werden.
Drucken von Barcodes
Es gibt mehrere
Möglichkeiten, wie Sie an gedruckte Barcodes kommen
können:
- Sie können
mit einem Fotosatzsystem produzierte Barcodes von
einem Etikettenhersteller kaufen.
- Sie können
Ihre eigenen Barcodes mit einer preiswerten Software
auf dem an Ihren PC angeschlossenen Matrix-, Tintenstrahl-
oder Laserdrucker ausdrucken.
- Sie können
Barcodes auf einem speziellen Barcodeetikettendrucker
ausdrucken.
- Hersteller,
die die Verpackungen ihrer Waren mit Barcodes auszeichnen
möchten, sollten kommerziell erworbene Film Masters
oder für Linotronix geeignete Barcode-Schriftarten
verwenden.
Beim Drucken
von Barcodes sind folgende praktische Tips zu beachten:
- Vermeiden
Sie farbige Barcodes (verwenden Sie schwarz) und farbige
Hintergründe (verwenden Sie weiß). Jede andere Farbe
vermindert den Kontrast zwischen Balken und Zwischenraum
und somit die Lesbarkeit des Barcodes.
- Unterziehen
Sie alle Ihren Etiketten strikten Lesbarkeittests,
bevor Sie sie für den kommerziellen Einsatz freigeben.
Ersparen Sie sich den Frust, 10.000 Etiketten zurückziehen
zu müssen, weil Sie erst im Nachhinein ein Problem
entdeckt haben.
Vordrucketiketten
Falls Sie Barcodes lediglich für den Einsatz in der
Bestandsüberwachung von Anlagegegenständen oder für
Mitarbeiterausweise verwenden, sind vorgedruckte, fortlaufend
numerierte Barcodes die praktischste Lösung. Mit Fotosatz
produzierte Etiketten sind für gewöhnlich von sehr hoher
Qualität und preisgünstig in Mengen von ca. 5000 Stück
erhältlich. Öffentliche Bibliotheken verwenden meist
vorgedruckte Etiketten, weil diese 25 Jahre halten sollen
und 100.000 und mehr Etiketten pro Bibliothek benötigt
werden. Hierfür sind die mit Fotosatz produzierten,
laminierten Etiketten ideal geeignet. Diese Etiketten
sind von zahlreichen Firmen im Fachhandel erhältlich.
Sie können auch
hochwertige, haltbare Etiketten auf einem Thermal-Transfer-Drucker
unter Verwendung von XT Polyester-Etikettenbögen bzw.
auf einem Laserdrucker unter Verwendung von Vinyl-Etikettenbögen
ausdrucken. Diese Druckpapiere sind jedoch teuer als
normales Papier.
Drucken auf
PC-Druckern
Mit der richtigen PC-Software können auf den heutigen
Matrix- und Laserdruckern Barcodes von ausgezeichneter
Qualität ausgedruckt werden. Matrixdrucker können keine
Barcodes hoher Dichte drucken, bei Laserdruckern ist
dies kein Problem. Laserdrucker produzieren von allen
Druckertypen die beste Qualität von Barcodes.
Matrixdrucker
Matrixdrucker produzieren geringe Mengen von Barcode-Etiketten
mit guter Qualität. Beim Drucken von Etiketten mit niedriger
bis mittlerer Auflösung (3,7 oder niedriger für Code
39) haben diese Etiketten eine ausgezeichnete Qualität.
Drucker von Epson, IBM und Okidata verfügen über ausreichende
Grafikdruckfähigkeiten, um Barcodes mit guter Qualität
zu produzieren. Sie benötigen jedoch einen Matrixdrucker
mit Nadelvorschubwalze, um Etiketten unterschiedlicher
Größe zu drucken.
Ein Nachteil
bei Matrixdruckern ist, daß die Farbbänder relativ oft
ausgewechselt werden müssen. Der Operator muß abschätzen
können, wann das Farbband ausgetauscht werden sollte.
Am besten ist es, einen Barcode von adäquater Schwärze
auf dem Drucker anzubringen, damit dem Operator keine
Fehleinschätzungen unterlaufen. Programme, die einen
Barcode mehrmals anschlagen, können die Farbbandkosten
niedrig halten.
DOS-Programme
sind zum Drucken von Barcodes auf Matrixdruckern besser
geeignet als Windows-Programme, weil sie gegenüber Windows-Programmen
zwei wesentliche Vorteile aufweisen:
- Sie gestatten
vertikalen Overlap zwischen den Punkten bei den einzelnen
Durchläufen des Barcodes, wodurch horizontale, weiße
Lücken in dem Code vermieden werden.
- Mit DOS-Programmen
kann ein Barcode mehrmals angeschlagen werden.
9-Nadel-
oder 24-Nadel-Drucker
Sowohl 24-Nadel als auch 9-Nadel-Drucker produzieren
gute Barcodes. Mit 24-Nadel-Druckern wird eine bessere
Qualität erzielt, insbesondere je mehr die Farbbänder
verbraucht werden. Mit den 24 Nadeln wird einfach mehr
Druckfarbe auf das Papier übertragen.
Tintenstrahldrucker
Die Technologie dieser Drucker wir immer weiter verbessert.
Mit dem HP Deskjet 600/800 lassen sich ausgezeichnete
Barcodes mit allen Dichten ausgenommen hoher Dichte
produzieren. Da hiermit komplette Seiten von Etikettenbögen
bedruckt werden, sollten Sie sich mit den Bemerkungen
zu Etikettenbögen unter dem Abschnitt über Laserdrucker
vertraut machen. Vermeiden Sie unbedingt Tintenstrahldrucker
mit niedriger Auflösung (unter 600 dpi), wenn Sie vorhaben,
Barcodes zu drucken. Sie bieten keine ausreichende Druckqualität.
Diese Tintenstrahldrucker
werden fast ausschließlich von Windows-Programmen unterstützt.
Allerdings sind oftmals Aktualisierungen der Gerätetreiber
erforderlich, damit diese Geräte ordnungsgemäß arbeiten.
Achten Sie auch darauf, daß Ihr Drucker eine separate
schwarze Druckkartusche zusätzlich zur farbigen Druckkartusche
besitzt.
Besteht die
Möglichkeit, daß die Etiketten Feuchtigkeit ausgesetzt
werden, sollten Sie keinen Tintenstrahldrucker verwenden
- die Tinte ist wasserlöslich.
Bedenken Sie,
daß der Preis pro Seite in Farbe das doppelte eine schwarz-weiß
gedruckten Seite beträgt.
Laserdrucker
Laserdrucker produzieren Barcodes von ausgezeichneter
Qualität. Ihre Qualität ist stets konstant, selbst wenn
die Tonerkartusche zur Neige geht, so daß Fehlinterpretationen
ausgeschlossen sind. Beim Auswechseln der Tonerkartusche
ist es wichtig, daß die Anleitungen zum Reinigen der
Einheit, einschließlich Säubern des Koronadrahtes genauestens
eingehalten werden.
Die Etiketten
sind auf einem DIN A4-Bogen in Reihen und Spalten angeordnet.
Adreßetiketten (70 x 25,4 mm) beispielsweise sind in
3 Spalten und 11 Reihen angeordnet, mit 33 Etiketten
pro Seite. Da Laserdrucker immer eine komplette Seite
bedrucken, ist es unpraktisch nur ein einzelnes Etikett
zu drucken.
6,5 mm vom linken,
rechten, oberen und unteren Rand jedes Bogens befindet
sich ein unbedruckbarer Bereich. Dadurch können die
Etiketten nicht vollständig bedruckt werden, es sei
denn, Sie opfern die oberste und eventuell auch die
unterste Reihe von Etiketten. Sie können bei Laserdruckern
mitunter einen Trick anwenden, indem Sie Etikettenbögen
verwenden, bei denen der unbedruckbare Bereich als Bildrahmen
um den bedruckbaren Bereich der Etiketten verläuft.
Für das vorhergehende Beispiel von 33 Etiketten pro
Seite ergäbe dies immerhin 30 Etiketten pro Seite, wobei
der unbedruckbare Bereich als ein Bildrahmen isoliert
wird. Die Programmeinstellungen für den linken und rechten
Rand würden die unbedruckbaren Bereiche des Etikettenbogens
mit einbeziehen und das Etikettierprogramm entsprechend
justieren.
Laserdrucker
sind besonders zum Produzieren von größeren Mengen von
Etiketten geeignet; falls Sie jedoch nur ein Etikett
benötigen, müssen Sie auf einen Matrix- oder Thermal-Transfer-Drucker
zurückgreifen. Laserdruck hat von allen Druckarten die
beste Qualität.
DOS-Etikettierprogramme
können den Laserdrucker unter Verwendung ladbarer Schriftarten
mit Nenngeschwindigkeit betreiben. Im Vergleich dazu
erreichen Windows-Programme nur die Hälfte der Geschwindigkeit
von DOS-Programmen, weil die Windows-Druckertreiber
Grafiken verwenden - um eine Seite mit Text zu drucken
wird also eine volle Seite mit Grafiken geladen. Windows-Programme
geben Ihnen meist umfassendere Textschriftarten, mehr
Rotationsmöglichkeiten und besseren PCX-Grafikdruck.
Die Etikettierprogramme für Windows unterstützen weiterhin
PostScript-Drucker, was bei den meisten DOS-Programmen
nicht der Fall ist.
Seien Sie kritisch
gegenüber "HP-Kompatiblen". Erwarten Sie nicht
zuviel von der Etikettiersoftware. Angaben ändern sich
rapide, oftmals zwischen einzelnen Firmware-Releases.
Die großen Druckermarken, wie IBM, Epson und Okidata
halten meist Ihre Versprechen der Kompatibilität mit
dem HP-Standard, doch ist diese Garantie nur von Seiten
der Druckerhardware möglich, nicht von Seiten der Etikettiersoftware.
Bei den meisten Windows-Anwendungen liegen Sie ziemlich
sicher, da in Windows für jeden Drucker ein separater
Druckertreiber vorliegt.
Laserdrucker
für Endlosformulare
In den frühen 90er Jahren kamen eine Reihe von Laserdruckern
auf den Markt, die Stachelradvorschub für Endlosformulare
aufwiesen. Die darauf gesetzten Erwartungen erfüllten
sich jedoch nicht, sondern blieben weit hinter den angepriesenen
Vorteilen zurück. Letztendlich stellten sich diese Drucker
als unzuverlässig und zu kompliziert heraus, und wurden
gegen 1994 wieder aus dem Verkehr gezogen. Wir probierten
sie damals selbst aus, und nahmen sie sogar für ca.
drei Monate in unser Sortiment auf, doch mußten sie
schließlich absetzen. Ob sich die Lage in Zukunft ändern
wird, bleibt abzuwarten.
Thermal-Transfer-Drucker
Thermal-Transfer-Drucker werden dann verlangt, wenn
Sie entweder einzelne Etiketten drucken müssen, oder
wenn Sie eine Rolle von Etiketten drucken wollen, die
von Etikettiermaschinen direkt auf Verpackungskartons
abgebracht werden können. In den 80er Jahren wurde der
Großteil industrieller Druckaufträge von Printromix-Matrixdruckern
ausgeführt. In den 90er Jahren haben Thermal-Transfer-Drucker
diese Rolle für industrielle Massendruckaufträge übernommen.
Sie sind schnell und produzieren ausgezeichnete Barcodes.
Thermal-Transfer
bezeichnet einen Prozeß, bei dem der Druckkopf erhitzt
wird und ein Farbband auf die Etikettenoberfläche schmilzt.
Die meisten Thermal-Transfer-Drucker können auch direkt
auf Thermopapier Etiketten produzieren, doch Papier
anstelle eines weichen Farbbandes führt zu einem zehnmal
schnelleren Verschleiß des Druckkopfes. Ein weiterer
Nachteil von Thermodruck ist, daß die meisten Thermoetiketten
nicht mit IR-Licht gelesen werden können, und daß sie
im Sonnenlicht schließlich so verblassen, daß sie nicht
mehr länger lesbar sind. Der Preis für die Druckmedien
ist in etwa der gleiche wie für Laser- und Thermopapier.
Thermal-Transfer-Druck ist daher für die ernsthafte
Produktion von Etiketten weitaus beliebter und dem Thermodruck
in jedem Fall vorzuziehen.
Die meisten
populären Thermal-Transfer-Drucker können Barcodes von
bis zu 4" (10 cm) Breite produzieren (die teureren
Modelle erzielen auch Breiten von 6" oder 8"
bzw. 15 cm und 20 cm) und Längen von 8" (20 cm)
oder mehr. Auch schmalere Barcodes sind selbstverständlich
möglich. Populäre Thermal-Transfer-Drucker sind von
Sato, Zebra und Datamax erhältlich; dies sind die wichtigsten
Marken.
Sie können praktisch
jede Art von Etikettenbogen für Thermal-Transfer-Drucker
erwerben, darunter beispielsweise für hohe Temperaturen
geeignete, wetterfeste, laminierte Bögen sowie für Ausweiskarten
und Anhängeetiketten geeignetes Druckpapier.
Einfache Papieretiketten
mit normalen, preisgünstigen Farbbändern produzieren
Barcodes, die durch harten Reiben mit dem Finger verschmiert
werden können. Mit etwas teurerem Synthetiketikettenbögen
und Farbbändern, die weniger Wachs und mehr Harz enthalten
(Hybrid oder PS-Farbband), erhalten Sie wischfeste Etiketten.
Nagelfeste, laminierte Etiketten lassen sich mit XT
Polyester und einem harzreichen Farbband erzielen; beim
Erwärmen fusionieren das Harz und der Polyester und
ergeben dadurch ein äußerst widerstandsfähiges Etikett.
Diese Drucker
erzielen durchschnittliche Druckraten von 2" bis
20" (5-50 cm) pro Sekunde für jede Barcodebreite
bis hin zur maximalen Breite. Erkundigen Sie sich danach,
ob die für Ihren Drucker angegebene Nenngeschwindigkeit
auch beim Drucken von Barcodes oder Grafiken erreicht
wird. Manche Drucker sinken dabei auf unter die Hälfte
ihrer Nenngeschwindigkeit herab.
Die Druckköpfe
von Thermo- und Thermal-Transfer-Druckern verschleißen
mit der Zeit. Um die Lebensdauer des Druckkopfes zu
maximieren, sollten Sie ihn bei jedem Farbbandwechsel
mit einem Reinigungstuch oder einem in Alkohol getränkten
Wattestäbchen reinigen.
Im Gegensatz
zu den meisten Matrix- und Laserdruckern besitzen die
hier erwähnten Thermal-Transfer-Drucker in der Firmware
des Druckers residente, skalierbare Text- und Barcodeschriftarten.
Die zum Drucken der Barcodes erforderliche Software
besteht aus einer Reihe spezieller Befehlsfolgen. Vorausgesetzt,
daß Sie ein gewisses Grundverständnis vom Programmieren
besitzen, können Sie auf diese Weise Drucken auf einem
Thermal-Transfer-Drucker softwareseitig zu einem Ihrer
bestehenden Programme hinzufügen.
Die meisten
Benutzer wünschen jedoch ein vielseitig verwendbares
Etikettengestaltungsprogramm, das keinerlei Programmierung
voraussetzt. Es zahlt sich aus, den Drucker vom Entwickler
der Etikettierungssoftware zu erwerben. Dadurch haben
Sie einen Ansprechpartner, dem daran liegt, die Fähigkeiten
des Druckers mit denjenigen der Software und mit Ihren
Anforderungen abzustimmen.
Falls Sie die
Thermodrucker von CoStar und Seiko für die Produktion
von Barcodes verwenden wollen, sollten Sie unbedingt
die beiden folgenden Nachteile dieser Drucker beachten:
- Die Barcodes
sind etwas ungenau (Sie können oft 3 verschiedene
Größen von Barcodes erkennen, wenn nur 2 möglich sein
sollten)
- Diese Thermodrucker
produzieren Barcodes, die im Sonnenlicht bis zur Unlesbarkeit
verblassen. Da sie sehr preisgünstig angeboten werden.
- Diese Drucker
sind sehr attraktiv aber für Barcodes jedoch ungeeignet.
Etikettiersoftware
Aufgrund der weiten Verbreitung von Matrix-, Deskjet-
und LaserJet-Druckern sind inzwischen zahlreiche Etikettierprogramme
erhältlich, mit denen auf diesen Druckern Barcodes produziert
werden können. Prinzipiell gibt es zwei allgemeine Typen
von Barcode-Druckprogrammen:
- Menügetriebene
Programme, mit denen Operatoren Etiketten gestalten
und drucken können.
- Barcode-Schriftartenprogramme,
die das Drucken von Barcodes innerhalb anderer Windows-
und Macintosh-Programme ermöglichen, ohne daß hierfür
irgendwelche Programmierung seitens des Benutzers
erforderlich ist. Da DOS keine eigenen Schriftarten
besitzt, wurden zum Drucken von Barcodes unter DOS
generell DOS TSR-Programme verwenden, für deren Umgang
jedoch ein erfahrener Programmierer benötigt wird.
Menügetriebene
Standalone-Programme
Diese Programme ermöglichen dem Benutzer, verschiedene
Etikettenformate zu gestalten und für spätere Druckauflagen
zu speichern. Bei praktisch allen Windows-Programmen
wird das Etikett während der Bearbeitung auf einer WYSIWYG-
Oberfläche auf dem Bildschirm angezeigt. Diese Programme
weisen meist die folgenden Leistungsmerkmale auf: skalierbare
Schriftarten, Einlesen von PCX-Grafiken, alle populären
Barcodes, Dateiimport, einfache anpaßbare Benutzeroberfläche,
Zugriff auf gängige Datenbanken und/oder eingebaute
Etiketten-Datenbank. Wählen Sie ein Programm, das Unterstützung
von Laser- und Matrixdrucker nicht mit Unterstützung
von Thermal-Transfer-Drucker kombiniert. Dadurch können
Sie unnötige Verwirrung des Benutzers vermeiden.
Tips:
- DOS-Programme
drucken schneller als Windows-Programme
- Mit DOS-Programmen
erzielen Sie bessere Matrix-Barcodes
- Windows-Programmen
bieten bessere Auswahlmöglichkeiten für Schriftarten,
Drehung usw
- Windows-Programme
unterstützen den Deskjet-Drucker
- Windows-Programme
besitzen eine bessere WYSIWYG-Oberfläche
- Windows-Programme
unterstützen mehr Druckertypen
- Windows-Programme
ermöglichen mehrere Dichten/Etiketten
Abgesehen davon,
daß Ihr Programm Etiketten entwerfen und drucken kann,
sollte es auch eine vereinfachte Benutzeroberfläche
unterstützen. Der für das Design des Etiketts verantwortliche
Mitarbeiter kann daraufhin benutzerspezifische Prompts
für ein bestimmtes Etikettenformat definieren, so daß
der Operator lediglich eine Reihe einfacher Fragen beantworten
muß, um die für das Etikett geforderten variablen Daten
bereitzustellen. Wenn Ihnen eine Etiketten-Datenbank
zur Verfügung steht, können Sie auswählen, welche Etiketten
gedruckt werden sollen. Der Operator braucht sich nicht
mit komplizierten Etikettendesign-Bildschirmen zu befassen.
Schriftartprogramme
In Windows- und Macintosh-Umgebungen können mit jedem
Schriftartprogramm die zum Drucken verwendeten Schriftarten
gewählt werden. Auf diese Weise können die Barcodeschriftarten
von Programmen wie WordPerfect, Word, Lotus, PageMaker,
Quark Xpress usw. verwendet. Allerdings sind dabei einige
Probleme zu überwinden:
- Skalieren:
Beim Skalieren werden mitunter kleine Justierungen
vorgenommen, die die Barcodes völlig zunichte machen.
Die meisten Programme stellen Schriftarten in einer
bestimmten Punktgröße und Dichte bereit, die für die
Punktgröße und für den Drucker, für die sie ursprünglich
entwickelt wurden, absolut exakt sind. Sobald Sie
jedoch den Drucker wechseln oder eine andere Punktgröße
wählen, lassen sich die Druckerergebnisse nicht mehr
vorherbestimmen. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie
von der standardmäßigen Punktgröße und druckerspezifischen
Schriftarten abweichen.
- Beim Drucken
von UPC läßt sich eine 0 durch vier unterschiedliche
Balken-/Zwischenraummuster darstellen, je nach berechneter
Parität der Daten und abhängig von der Position in
dem Code. Sie benötigen daher ein Übersetzungsprogramm,
auf das Sie bei Bedarf umschalten können, damit Sie
die zu druckenden Daten eingeben, in die Zwischenablage
kopieren und anschließend die übersetzten Zeichenfolgen
in Ihre Anwendung einsetzen können. Weiterhin steht
auch eine Hot-Key-Folge zur Verfügung, mit der Sie
innerhalb Ihrer Anwendung direkt einen Barcode erstellen
können. Nachdem Sie den Barcodetyp und seine Dichte
festgelegt haben, werden die unterlegten Daten in
der Anwendung mit dem Hot-Key übersetzt.
Mit Hilfe eines
Schriftartprogramms können Sie Etiketten von Ihrem bevorzugten
Textverarbeitungsprogramm drucken. Desweiteren können
Sie von praktisch jedem auf Schriftarten basierten Windows-Programm
aus Barcodes in eine Formulardatei aufnehmen.
DOS TSR-Programme
Da DOS-Benutzern keine auf Schriftarten basierten Programme
zur Verfügung stehen, erfolgt das Drucken von Barcodes
für gewöhnlich von einem TSR-Programm aus, welches Barcodes
als Text, der von einem speziellen Präfix und Suffix
umgeben ist, druckt. Um beispielsweise den Barcode TEST
zu drucken, erwartet das Programm die Eingabe: @@BCTEST@@BE.
Mit @@BC und @@BE wird das Drucken der darin eingeschlossenen
Daten ausgelöst. Für diese Programme wird meist ein
erfahrener Programmierer benötigt, da sie nicht so anwendersfreundlich
wie die auf Schriftarten basierten Windows- oder Macintosh-Barcodeprogramme
sind. Auch sind diese Programme nicht mit Windows 95
kompatibel.
Barcodes
auf Verpackungsfolien und Film Masters
Wie erhalte
ich eine UPC-Nummer
Falls Ihnen nicht bereits vom Uniform Code Council bzw.
der entsprechenden EAN-Behörde eine Herstellernummer
zugewiesen wurde, sollten Sie eine Registrierung beantragen.
Sie erhalten gegen eine Gebühr eine Herstellernummer
(Ziffern 2-6 im UPC/EAN-Code) sowie ein Informationspaket.
Damit können Sie bis zu 99999 eindeutige UPC/EAN-Nummern
für alle Ihre Produkte festlegen.
Benutzer, die
Barcodedrucken als einen integralen Bestandteil ihres
Verpackungsprozesses wünschen (beispielsweise zur Auszeichnung
von Tüten für Zucker, Mehl usw.), können unter drei
möglichen Verfahren wählen:
- Erstellen
Sie Ihr Verpackungsdesign mit einem Windows- oder
Macintosh-basierten Programm, und fügen Sie anhand
eines PostScript-Barcodeschriftartenpakets die Barcodes
zum Verpackungsdesign hinzu. Die Verpackungsfolie
würde dadurch den Barcode enthalten.
- Bestellen
Sie separate Folien von Unternehmen, die auf die Bereitstellung
von Barcodefolien spezialisiert sind. Lassen Sie die
Barcodefolien von Ihrem Drucker in die Verpackungsfolie
einstrippen, so daß die fertige Verpackung samt Barcode
ausgedruckt wird.
- Ein drittes
Verfahren, das allerdings mit Vorsicht zu genießen
ist, besteht darin, die Barcodes mit einem guten Barcode-Druckprogramm
auf Papier zu drucken und diese Folie dann wie unter
Punkt 2. beschrieben einzustrippen.
Die Tinte in
den Balken tendiert dazu, nach dem Drucken leicht in
die Zwischenräume auszulaufen. Die Balken auf der Folie
sollten daher etwas schmaler sein (ca. 0,025 mm schmaler),
um dem Ausbreiten der Druckfarbe beim Drucken Rechnung
zu tragen. (Reduzieren Sie die Dunkelheit bei Laserdruckern,
wenn die auf Papier gedruckten Barcodes anschließend
fotografiert werden sollen.)
Für welche Methode
Sie sich auch entscheiden, sollten Sie in jedem Fall
einige Testläufe auf Ihrem Drucker durchführen. Falls
Sie keinen Prüfer zum Testen der Genauigkeit der Barcodes
verwenden, sollten Sie zumindest die folgenden Sicherheitsmaßnahmen
ergreifen:
- Testen Sie
die Barcodes mit einem Barcodeleser auf Lesbarkeit.
Bei sorgfältigem Scannen sollten Sie bei 20 Leseversuchen
eine 100ige Erfolgsrate erzielen. Akzeptieren Sie
keinen Barcode, der keine 100%ige Lesbarkeit erzielt
UND
- Beauftragen
Sie den für Druckarbeiten zuständige Mitarbeiter,
den schmalsten Balken und den schmalsten Zwischenraum
nach dem Drucken mit dem Mikroskop zu überprüfen.
(Warten Sie 30 Minuten bis 1 Stunde, bis jegliches
Auslaufen der Druckfarbe abgeschlossen ist). Balken
und Zwischenraum sollten praktisch gleich breit sein.
Falls sie mehr als 10% voneinander abweichen, muß
die Aufzeichnung auf der Folie geändert werden. Sind
die Balken zu breit, ist die Aufzeichnung zu reduzieren;
sind hingegen die Zwischenräume zu breit, sollten
Sie stärker bedrucken.
Vergessen Sie
nicht links vom äußersten Balken auf der linken Seite
und rechts vom äußersten Balken auf der rechten Seite
je eine ca. 6,5 mm breite Ruhezone frei zu lassen (d.h.
kein Text und keine Grafiken).
Einsatzgebiete von Barcodes
Die Einsatzgebiete von Barcodes nehmen von Tag zu Tag
zu, da Anwender auf immer mehr Möglichkeiten stoßen,
wie durch Barcodes die Erfassung von |